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	<title>Whisky Tastings &#8211; Whisky-Log</title>
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	<title>Whisky Tastings &#8211; Whisky-Log</title>
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		<title>Tasting März 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 15:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte nach längerer Zeit einmal wieder ein Tasting mit Freunden in der &#8222;Whisky-Lodge&#8220;. Nach einem Stew/Gulasch gab es für jeden zum Intro einen Whisky zum warm werden. Hier wurde zum Basil Hayden und Tamnavulin gegriffen. Danach ging das eigentliche Tasting los. Sonst mache ich das gerne Themenbezogen, diesmal hat<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/tasting-maerz-2026/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte nach längerer Zeit einmal wieder ein Tasting mit Freunden in der &#8222;Whisky-Lodge&#8220;.</p>
<div class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-1024x768.jpg" alt="Vorbereitung" width="750" height="563" data-warning="Missing alt text" class="wpa-warning wpa-image-missing-alt alignnone wp-image-916 size-large" srcset="https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-1024x768.jpg 1024w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-300x225.jpg 300w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-768x576.jpg 768w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-500x375.jpg 500w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_-800x600.jpg 800w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9683_Tasting-260328_.jpg 1200w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></div>
<p>Nach einem Stew/Gulasch gab es für jeden zum Intro einen Whisky zum warm werden. Hier wurde zum Basil Hayden und Tamnavulin gegriffen.</p>
<p>Danach ging das eigentliche Tasting los. Sonst mache ich das gerne Themenbezogen, diesmal hat einfach jeder etwas mitgebracht und wir haben den Flight vor Ort zusammengestellt.</p>
<p><strong>Tenjaku Sherry Cask 43%</strong><br />
Der Japaner fängt verhalten in der Nase an und scheint nicht viel zu versprechen, um so überraschender schlägt dann der Geschmack mit intensiven Früchten zu. Definitiv eine Überraschung.</p>
<p><strong>Auchroisk 12 Jahre (Signatory Vintage) 57.1%</strong><br />
Parallel zum Tenjaku gab es den Auchroisk aus der 100 Proof Edition von Signatory Vintage, den ich als angenehm empfinde. Hier sticht nichts übermäßig heraus, insgesamt eine runde Sache. Das Pairing hat an der Stelle gut geklappt, auch der Auchroisk kommt mit leichten Noten von Birne und Toffee daher. Vermutlich sollte man sich hier einfach mehr Zeit lassen, damit der Whisky sich richtig entfalten kann.</p>
<p><strong>Caol Ila 13 Jahre (Adelphi) 56,7% </strong><br />
Ok, hier schwächeln meine Notizen etwas, auf jeden Fall ein rauchiger Vertreter mit ordentlich Prozenten. Hier war so der Eindruck, dass der Geschmack hält, was die Nase verspricht, der war durchgehend solide. Die Qualität lässt sich hier nun einmal nicht leugnen.</p>
<p><strong>Laphroaig PX 48%</strong><br />
Der war eigentlich nicht geplant, aber da nun einmal der Adelphi mit dem Rauch vorgelegt hatte, musste ja etwas passendes zum Vergleich her. Ja, es bleibt natürlich ein Laphroaig, aber ich finde die Reifung in PX-Fässern nimmt einiges vom oft unangenehmen phenolischen Rauch weg.</p>
<p><strong>St. Kilians Fifteen (2020/21 &#8211; 2025) 53,3%</strong><br />
Deutscher Whisky und etwas gewöhnungsbedürftig. Noten von Quitte und leichtem Rauch kommen durch. Vermutlich nicht die beste Idee, den nach den Islay-Whiskys zu schlürfen, aber sei&#8217;s drum. Ich finde es gut, dass es zunehmend besseree deutsche Whiskys gibt und lobenswert, dass hier auch ein Ordentlicher Alkoholgehalt geliefert wird.</p>
<p><strong>Deanston 10 Jahre 46,3%</strong><br />
Das war dann doch ein netter Abschluss, auch wenn hier meine Notitzen als auch meine Erinnerungen so langsam nachlassen. Ich schätze, den muss ich dann halt noch einmal ein anderes mal probieren&#8230;</p>
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		<title>Bertsch&#038;Gassert 2025</title>
		<link>https://whisky-log.de/bertschgassert-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 08:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
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					<description><![CDATA[Whisky-Tasting bei Bertsch&#38;Gassert Ende November 2025. Den Ablauf kenne ich ja inzwischen, also konnte ich mich schon einmal auf den Ersten Teil vom Abend freuen: Den Wildschweinbraten mit Klößen, Rotkraut und Birne mit Preiselbeeren. Wobei der Braten wieder so zart war, dass man hier eher von Gulasch sprechen sollte. Danach<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/bertschgassert-2025/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Whisky-Tasting bei <a href="https://www.bertsch-gassert.com/" target="_blank" rel="noopener">Bertsch&amp;Gassert</a> Ende November 2025. Den Ablauf kenne ich ja inzwischen, also konnte ich mich schon einmal auf den Ersten Teil vom Abend <span id="more-856"></span> freuen: Den Wildschweinbraten mit Klößen, Rotkraut und Birne mit Preiselbeeren. Wobei der Braten wieder so zart war, dass man hier eher von Gulasch sprechen sollte.</p>
<p>Danach folgten wieder Infos zu den einzelnen Whiskys, auch dieses mal kurz, knapp und informativ vorgetragen &#8211; ja und dann war der Whisky-Altar eröffnet.</p>
<blockquote><p>Ich gehe hier diesmal nur auf die Whiskys ein, die ich im Glas hatte, in der Reihenfolge der Verkostung meinerseits.</p></blockquote>
<p>
<strong title="66,90€">NC&#8217;Nean Organic</strong> <small>(NAS, Bourbon &amp; Wine Casks, NC, NCF, 46,0%)</small><br />
Der erste auf der Liste, den ich probiert habe, war der Nc&#8217;Nean Organic. Die Brennerei wurde 2017 von Annabel Thomas gegründet und produziert Whisky, der sich durch ökologische und nachhaltige Produktion auszeichnet. Er wird aus 100 % schottischer Bio-Gerste hergestellt, mit erneuerbarer Energie destilliert und in recyceltem Glas abgefüllt. Habe ich gerade nachgeschlagen, so im Detail hatte ich das nicht im Kopf. Finde ich schon einmal sympathisch, hat mich aber jetzt nicht umgehauen. Hatte etwas <span title="Interne Bezeichung von uns, für eine etwas undefinierbare, leicht ledrige-Himbeer-Zedernholz Note">&#8222;Honeysuckle&#8220;</span> und blind verkostet hätte ich vermutlich auf Auchentoshan getippt.
</p>
<blockquote><p>Ich hatte mir zunächst sechs Whiskys aus der Liste markiert, die ich probieren wollte. Davon waren, wie ich später merkte, doch einige rauchige, also erst einmal die nichtrauchigen abarbeiten!</p></blockquote>
<p>
<strong title="75,90€">Bunnahabhain 11 Jahre</strong> <small>(Signatory 2012, Oloroso Sherry Cask, NC, NCF, 48,2%)</small><br />
Bei Bunnah bin ich immer voreingenommen, ich mag&#8216; die Brennerei. Angenehmer Geruch, soll wohl nach Feige, Salz und Sherry duften. Hmmm, habe ich jetzt so direkt nicht, aber durchaus eine Abfüllung, in die man länger die Nase rein halten kann. Beim Geschmack &#8211; der alles andere als schlecht war &#8211; hatte ich mir aber mehr &#8222;wow&#8220; erhofft, vielleicht klingt die Beschreibung deshalb etwas negativ. Sorry. Sicher ein angenehmer Whisky, aber hier sehe ich für mich das Preis/Leistungsverhältnis nicht.
</p>
<p>
<strong title="210,00€">Loch Lomond 28 Jahre</strong> <small>(Murray McDavid, Single Grain, Sauternes Cask Finish NC, NCF, 51,2%)</small><br />
Da war er wieder, der Whisky des Abends. Diesmal ein 28-Jähriger Loch Lomond der diesmal tatsächlich sehr nett war. Die letzten Jahre konnten mich die &#8222;Highlights&#8220; des Abends nicht so recht überzeugen (vom Preis sowieso nicht). Dieser war jetzt mal nett. Angenehme Nase, auch nicht mit dem typisch dominanten Grain Geruch, überraschend nett. Noch netter wäre hier allerdings etwas mehr Inhalt im Glas gewesen. Ich kann es nachvollziehen, die &#8222;Bude&#8220; war recht voll, sonst langt es nicht für alle. Trotzdem.
</p>
<blockquote><p>Bei dem Preis vom Loch Lomond geht die Auszeichnung &#8222;Lecker, aber nicht für 210,-€ lecker&#8220; trotzdem an den Whisky.</p></blockquote>
<p>
<strong title="55,90€">Orkney (HP) 14 Jahre</strong> <small>(Signatory 2011, Palo Cortado Casks, NC, NCF, 57,1%)</small><br />
Was ich beim Bunnahabhain vermisst habe, hat der Kamerad geliefert. Schöne Nase, Feigen, Rosinen, Pflaume, Zimt, Muskat (sagt die Beschreibung) und dann die erhoffte Geschmacksexplosion, bei der man alle Gespräche erst einmal auf stumm schalten muss, um die intensiven Aromen aufzunehmen.<br />
Bei HP bin ich gespaltener Meinung. Den 12er mag&#8216; ich, angenehm und mit mehr Zeit im Glas durchaus komplexer werdend. Von den Standards der Brennerei habe ich nicht sooo viel probiert, mal hier und da eine Sonderabfüllung, aber da war keiner dabei, der in mir Begeisterung geweckt hätte. Der jetzt aber schon!
</p>
<p>
<strong title="59,90€">Arran Port Cask Finish</strong> <small>(NC, NCF, 50,0%)</small><br />
Von Arran habe ich schon ein paar Tropfen probiert. Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster legen, aber ungefärbt und nicht kühlgefiltert ist bei denen wohl Standard. Auch sind alle Abfüllungen, die ich hier habe, gut bestückt, was den Alkoholgehalt angeht. Da ist es auch nicht tragisch, wenn viele NAS sind, die sind trotzdem rund und lecker. Nicht anders bei dem hier. Etwas mehr Zeit und ein paar Tröpfchen Wasser würden hier sicher nicht schaden.
</p>
<p>
<strong title="54,90€">Isle of Raasay &#8222;The Draam&#8220;</strong> <small>(NC, NCF, 46,4%)</small><br />
Nie gehört, war echt nicht auf meinem Schirm. Durchaus netter Vertreter, der leicht rauchigen Malts. Geschmacklich fand ich den eher dezent, der Rauch wird mit der Zeit stärker, alles in allem durchaus interessant, wobei mir der &#8222;kick&#8220; vom Orkney (HP) fehlte *seufz
</p>
<p>
<strong title="66,90€">Smokehead Sherrey Cask Blast&#8220;</strong> <small>(NCF, 48,0%)</small><br />
Den Smokehead mit 43% hatte ich dieses Jahr geschenkt bekommen, der war interessant, weil nicht nur der Rauch dominierte, sondern er auch vielschichtig war. Der hier sollte jetzt Vanille und Frucht in die Nase bringen, aber mal ehrlich: klarer Fall von Schinkenspeck. Im Geschmack Torf, Rauch und Trockenfrüchte &#8211; ja durchaus, da kann ich mitgehen.
</p>
<p>
<strong title="45,90€">Ardmore Tradition</strong> <small>(1L-Flasche,  40,0%)</small><br />
Da ich Ardmore recht nett finde (allein schon wegen der schönen Flasche und der Aufmachung), musste der dann auch mal ins Glas. Zumal ja auch noch etwas vom Abend übrig war. Wieder stelle ich fest, dass ich eine Sauklaue habe. Meine Einzige Bemerkung zum Ardmore war &#8222;Auch&#8220;. Oder &#8222;Clnh&#8220;. Egal, der war schon ok, nach den vorherigen intensiven oder rauchigen Whiskys, konnte der sich jetzt natürlich nicht mehr herausheben. Zum Einstieg in ein Tasting aber bestimmt recht nett.
</p>
<p>
<strong title="55,90€">Kavalan Select No.1&#8243;</strong> <small>(NC, NCF, 40,0%)</small><br />
Ich hätte es ja wissen müssen, wenn der Name schon &#8222;Selected&#8220; und &#8222;No.1&#8220; lautet, bedeutet das, hier wurden irgendwelche Reste zusammengeschüttet und das Marketing versucht jetzt mit aller Gewalt, die irgendwie an den Mann zu bringen. Ja, ich bin böse, aber das war jetzt einer, der mir nicht zugesagt hat. Geruch: Klebstoff. Es soll Leute geben, die das mögen. Meins ist es nicht.
</p>
<blockquote><p>Auch sehr nett soll der <strong title="49,90€">Auchroisk 12 Jahre</strong> gewesen sein. Reife Früchte und Schokolade in der Nase klingt schon mal nicht schlecht. Leider war der &#8211; wie so manche andere Flasche an dem Abend auch &#8211; recht schnell leer. Mit 57,1% und 49,90€ auch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Vielleicht gibt es den ja mal im Angebot.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Mr. Pepper&#8217;s: The Whisky Chamber</title>
		<link>https://whisky-log.de/mr-peppers-the-whisky-chamber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 09:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
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					<description><![CDATA[Im November 2025 hatte ich die Möglichkeit, ein Tasting beim Whiskykoch zu ergattern. Hier sind die Plätze immer schnell weg und ich bin nur durch Zufall rein gerutscht. Im Fokus standen an dem Abend Whiskys vom unabhängigen Abfüller The Whisky Chamber. Es ist natürlich perfekt, wenn das Gesicht dahinter &#8211;<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/mr-peppers-the-whisky-chamber/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2025 hatte ich die Möglichkeit, ein Tasting beim <a href="https://whiskykoch.de/">Whiskykoch</a> zu ergattern. Hier sind die Plätze immer schnell weg und ich bin nur durch Zufall rein gerutscht.<br />
<span id="more-832"></span><br />
Im Fokus standen an dem Abend Whiskys vom unabhängigen Abfüller <a href="https://www.whisky-chamber.com/de" rel="noopener" target="_blank">The Whisky Chamber</a>. Es ist natürlich perfekt, wenn das Gesicht dahinter &#8211; Thomas B. Ide &#8211; an dem Abend auch dabei ist und für Fragen und Empfehlungen mit Rat und Tat zur Seite steht.</p>
<p>Es gab sechs Samples aus einer Auswahl von 26 Whiskys zu verköstigen. Was mir natürlich gefallen hat war, dass hier bereits für jeden drei Nosing-Gläser bereit standen. Ich liebe das ja, denn so kann man mehrere Whiskys gegeneinander verriechen und verkosten.<br />
Die Auswahl war für mich &#8211; ich muss es zugeben &#8211; einfach überwältigend. Der &#8222;schwächste&#8220; Kamerad hatte 53,3%, sonst lagen die anderen locker bei 57-58%. Bei allen stach überhaupt kein Alkohol in irgend einer Weise unangenehm hervor. Im Gegenteil, in der Nase empfand ich die meisten, die ich probiert habe, als äußerst zurückhaltend. Dafür gab es dann mehr als einmal eine Geschmacksexplosion. Meine Whiskys im Glas:</p>
<p><strong>Tomatin 2008</strong> 16 Jahre Madeira, 58,9%<br />
<strong>Linkwood 2011</strong> 13 Jahre PX Sherry, 57,9%<br />
<strong>Ben Nevis 2012</strong> 12 Jahre PX Sherry 55,1%<br />
<strong>Balmenach 2012</strong> 13 Jahre Oloroso 53,3%<br />
<strong>Fettercairn 2011</strong> 14 Jahre Oloroso 55,1%<br />
<strong>Teaninich 2011</strong> 14 Jahre Oloroso 55,1%</p>
<p>Die Qualität der Whiskys merkt man einfach, da war keiner dabei, der unrund war. Naja, einer aus versehen, der nach Kleber roch, aber das war ein versehen &#8211; hier ist wohl die komplette Charge in der Flasche gekippt und sollte gar nicht raus gehen.</p>
<p>Die einzelnen Whiskys zu beschreiben fällt mir tatsächlich schwer. Ich hatte in letzter Zeit kaum Alkohol getrunken, vielleicht fehlt mir aktuell einfach etwas Übung? Aber ich schiebe das auf einen ganz anderen Umstand: Die Whiskys haben so viel Potential und entwickeln sich mit der Zeit im Glas und diese Zeit war einfach nicht gegeben. Ich spreche nicht davon, dass irgendwie durch das Tasting gehetzt wurde &#8211; im Gegenteil, es war ein sehr entspannter und gemütlicher Abend. Vielmehr könnte man sich mit einem (ok, dann bitte gut eingeschenktem) Whisky den ganzen Abend befassen. Probieren, ein Tröpfchen Wasser dazugeben, stehen lassen. Warten. Probieren. Warten. Naja, usw.</p>
<p>Der <strong title="79,-€">Tomatin</strong> war zuerst im Glas und den habe ich am längsten ruhen lassen, was ich auch gemerkt habe. Besonders im Geruch legt der mit der Zeit sukzessiv zu. Im Geschmack merkt man die hohen Prozente nicht. Gefährlich! Aber das war auch wieder bei allen Kameraden so. Hoher Alkoholgehalt, dezenter Geruch, nicht sprittig und unverdünnt problemlos trinkbar. Der Whisky geht tatsächlich in die Richtung  &#8222;englische Drops, Biskuit und Shortbread&#8220;, aber nach meinem Empfinden sehr zart und zurückhaltend. Ich bin mir sicher, mit etwas mehr Zeit (noch mehr) und vielleicht auch noch ein paar Tropfen Wasser dürfte das noch intensiver werde.</p>
<p>Den <strong>Linkwood</strong> hatte ich mir ausgesucht, weil auch hier eine Note von &#8222;Sherry, Toffee und schweren Obstnoten&#8220; dabei sein sollte, also in die Richtung vom Tomatin gehend. Auch das würde ich so unterschreiben.</p>
<p>Als nächstes lächelte mich der <strong title="72.-€">Ben Nevis</strong> an. Hier wieder Sherry und dunkle Beeren, das kommt hin und dieses mal auch intensiver. Schöner Tropfen.</p>
<blockquote><p>An der Stelle gab es in der Halbzeit eine kleine Pause und die wirklich leckere &#8211; ich sag&#8216; mal Kürbissuppe mit Wurzelgemüse und Tandori? &#8211; half, die Palette wieder zurückzusetzen.</p></blockquote>
<p>Nach einem netten Gespräch mit Thomas Ide habe ich mir dann einen ähnlichen Whisky empfehlen lassen: den <strong>Balmenach</strong> und ja, auch die Empfehlung war gut, Sherry und dunkle Beeren auch hier, aber halt etwas anders.</p>
<p>Ich bleibe bei Sherry, Kirsche dunkeln Beeren und Schokolade und probiere den <strong>Fettercairn</strong>. Mist, so viele schöne Whiskys und so wenig Zeit *seufz</p>
<p>Letzter &#8222;offizieller&#8220; Whisky war dann der <strong title="72,-€">Teaninich</strong>. Allein die Beschreibung &#8222;Eine leichte Rauchnote &#8211; woher auch immer&#8220; machte mich neugierig. Auch schön und wie immer der running Gag an dem Abend: eigentlich müsste man sich hier deutlich mehr Zeit nehmen.</p>
<p>In der geselligen Runde wurden die Whiskys auch einmal im Glas herumgereicht, so dass es noch ein paar weitere waren, die ich verkosten konnte. Der <strong title="72,-€">Pòg an Dragon</strong> (Straoisha, 2014, 10 Jahre Ruby Port 56,7%) war definitiv fein. Auch sehr schön der <strong>Glen Garioch</strong> (2011, 13 Jahre Bourbon Cask 54,3%) mit schönen Anklängen an Apfel und Mirabelle (gibt&#8217;s aber noch nicht zu kaufen).</p>
<blockquote><p>Mein Fazit: Sehr netter Abend, wieder einmal ein anderer Aufbau eines Whiskytastings, nette Gespräche &#8211; würde ich definitiv wieder machen. Die Qualität vom Whisky steht außer Frage, ich denke der Preis (im Schnitt für 72,-€ / 0,5l) ist für die Qualität und die kleine Auflage angemessen. Es gab auf dem Papier 19 der Whiskys zu kaufen, wobei sich der Verkaufstisch schnell leerte. Für mich tatsächlich etwas besonderes und weit vom Daily Dram entfernt.</p></blockquote>
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		<title>„Bertsch &#038; Gassert“ 2024</title>
		<link>https://whisky-log.de/bertsch-gassert-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 13:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
		<category><![CDATA[Aberfeldy 10]]></category>
		<category><![CDATA[Bladnoch Vinaya]]></category>
		<category><![CDATA[Bunnahabhain 9]]></category>
		<category><![CDATA[Caol Ila 10]]></category>
		<category><![CDATA[Craigellachie 11]]></category>
		<category><![CDATA[Lagg Corriecravie Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Ledaig Rioja Cask Finish]]></category>
		<category><![CDATA[Loch Lomond 26]]></category>
		<category><![CDATA[New Zeland Dunedin]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12.10.2024 war ich erneut bei Bertsch&#38;Gassert zum Whisky-Tasting. Inzwischen hat mich der Ablauf nicht mehr überrascht: Nach der &#8222;Eröffnungsrede&#8220; gab&#8216; es den altbekannten und erhofften Wildschweinbraten mit Klößen, Rotkraut und Birne mit Preiselbeeren. Die anschließende Vorstellung der Whiskys verlief dieses mal dank der charmanten Betty Braun, welche die Federführung<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/bertsch-gassert-2024/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12.10.2024 war ich erneut bei <a href="https://www.bertsch-gassert.com/" target="_blank" rel="noopener">Bertsch&amp;Gassert</a> zum Whisky-Tasting. Inzwischen hat mich der Ablauf nicht mehr überrascht: Nach der &#8222;Eröffnungsrede&#8220; <span id="more-712"></span>gab&#8216; es den altbekannten und erhofften Wildschweinbraten mit Klößen, Rotkraut und Birne mit Preiselbeeren. Die anschließende Vorstellung der Whiskys verlief dieses mal dank der charmanten Betty Braun, welche die Federführung übernahm, recht performant, so dass schon um 20:15 Uhr der erste Tropfen im Glas war.</p>
<hr />
<p>Den <a href="https://whisky-log.de/cardhu/" title="39,90€">Cardhu Amber Rock</a> <small>(40%)</small> kenne ich bereits, kein Grund sich damit aufzuhalten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<blockquote><p>Ich gehe hier die Whiskys in der Reihenfolge der Liste durch, auch wenn das nicht der Reihenfolge der Verkostung entspricht.</p></blockquote>
<p><strong title="56,90€">Craigellachie 11 Jahre</strong> <small>(Signatory 2012, Oloroso Sherry Cask, NC, NCF, 48,2%)</small><br />
Der erste auf der Liste, den ich probiert habe, war der Craigellachie 11 Jahre in einer Sonderabfüllung von Signatory. Oloroso Sherry Casks, ungefärbt und nicht kühlgefiltert, mit 48,2% versprachen einiges. Leider hat mich der Kamerad nun so garnicht abgeholt, offen gestanden war der erste Geruch ein Schock (wie gesagt, probiert habe ich in anderer Reihenfolge). Mein Kumpel MK meinte: &#8222;Riecht wie Gummi. Verbranntes Plastik&#8220;. Schade, ich hatte den 13er in der regulären Abfüllung, der war lecker <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Den <strong title="55,90€">Glenfarclas 9 Jahre</strong> <small>(Oloroso Sherry Cask, NC, NCF, 44,1%)</small> hätte ich ggf. auch probiert, aber da ich mich kenne und ich dann doch mehr der Freund der intensiven Malts bin, stehen die Chancen gut, dass mich der Glenfarclas enttäuschen würde, weil der nun mal meiner Erfahrung nach recht zahm ist.</p>
<p><strong id="Aberfeldy" title="78,90€">Aberfeldy 10 Jahre</strong> <small>(Signatory 2013, Oloroso Sherry Cask, NC, NCF, 48,2%)</small><br />
Den 12er Aberfeldy kenne ich ja bereits, der ist nett. Hier jetzt ein 10er, allerdings wiederum in einer Sonderabfüllung von Signatory, ausgebaut Oloroso Sherry Casks, ungefärbt und nicht kühlgefiltert, mit 48,2% &#8211; also im Prinzip die Werte, wie der <strong>Craigellachie</strong>, nur das der Freund ordentlich abliefert. Das Oloroso-Fass zeigt sich nicht nur in der dunklen Farbe vom Whisky. War der erste Geruch noch leicht und fruchtig &#8211; der Geschmack war deutlich intensiver und leicht holzig im Abgang. Feines Stöffchen.</p>
<blockquote><p>Anmerkung am Rand: der überwiegende Teil der Whiskys war ungefärbt, ein Großteil sogar nicht kühlgefiltert. Nice!</p></blockquote>
<p><strong  title="219,00€">Loch Lomond 26 Jahre</strong> <small>(Murray McDavid, Single Grain, Armagnac Cask Finish, NC, NCF, 54,1%)</small><br />
Auf jeden Fall das Highlight des Abends, was Alter und Preis angeht. Vom Geruch startet der allerdings eher verhalten und ist auch recht leicht im Geschmack. Erinnert mich tatsächlich an den VAT 69 den ich dieses Jahr probieren durfte (Kellerfund eines Freundes, uralt das Teil, aber noch absolut trinkbar). Hier wieder die Nominierung des Abends: <strong><em>Lecker, aber nicht für den Preis lecker.</em></strong></p>
<p><strong title="55,90€">Bladnoch Vinaya</strong> <small>(Sherry &amp; Bourbon Cask, NC, NCF, 46,7%)</small><br />
Auch wenn hier meine Notizen langsam anfangen zu schwächeln, der Bladnoch ist mir mit seinem weichen Geschmack positiv in Erinnerung geblieben. Sicher ein Whisky, der mal ins Regal kann, wenn er im Angebot ist. Allein schon wegen der tollen Flasche!</p>
<p><strong title="52,90€">Ledaig Rioja Cask Finish</strong> <small>(Highly peated &amp; fruity, NC, NCF, 46,3%)</small><br />
Hier hatte ich das Gefühl: der Whisky braucht etwas, um zu kommen. Deutlich mehr Zeit und Zuwendung, als bei so einem Tasting möglich ist. Trotzdem ist er positiv in Erinnerung geblieben.</p>
<blockquote><p>An dieser Stelle einmal die kurze Bemerkung: Nein, ich habe nicht alle Whiskys probiert, sondern greife hier auch ganz unverschämt auf Erkenntnisse aus Gesprächen zurück.</p></blockquote>
<p><strong title="55,90€">Secret Orkney 13 Jahre</strong> <small>(Signatory 2009, NC, NCF, 46%)</small><br />
Der Name der Brennerei wird geheim gehalten, aber da es auf Orkney nur zwei Brennereien gibt: Highland Park und Scapa. Vermutlich ist es ein HP, hat aber wohl nicht sonderlich überzeugt.</p>
<p><strong title="59,90€">Jura 14 Jahre American Rye Cask</strong> <small>(White Oak &amp; Ex Bourbon &amp; Rye Barrels, 40%)</small><br />
Die Aussage hat mich dann doch zum Schmunzeln gebracht: &#8222;Das ist so ein richtig schöner Mama-Whisky. Angenehm weich und überfordert nicht&#8220;. Ich lasse das jetzt mal so stehen.</p>
<p><strong title="64,90€">Highland Park Spirit of the Bear</strong> <small>(smoky&amp;bold, NC, 40%)</small><br />
Soll angeblich &#8222;Smoky&amp;Bold&#8220; sein &#8211; hat er wohl ebenfalls nicht gehalten. Schade eigentlich, den 12er Highland Park habe ich recht gerne, auch wenn der meiner Meinung nach erst echt lange im Glas stehen muss, aber dann ist er schön. Hier wären sicher einmal ältere Varianten aus der Standard-Range interessant, aber der 18er liegt preislich über 100,-€ &#8211; nichts, was ich mal so aus Spaß zum probieren kaufe.</p>
<blockquote><p>Wieder sehr nett: nicht nur auf die Whisky aus dem Tasting, sondern tatsächlich auf das gesamte Sortiment gab es an dem Abend 10% Rabatt. Da nimmt man doch gerne mal ein Fläschchen mit.</p></blockquote>
<p><strong title="74,90€">Lagg Corriecravie Edition</strong> <small>(Sherry Cask Finish, NC, NCF, 55%)</small><br />
Den hatte ich tatsächlich aus versehen eingeschenkt, eigentlich wollte ich den Ledaig probieren. Hier ist mir ein leichter Teer-Geruch im Gedächnis geblieben, aber insgesamt nicht unangenehm.</p>
<p><strong title="42,90€">Bowmore 9 Jahre</strong> <small>(lemon fresh, smoke &amp; honey, 40%)</small><br />
Angenehm, der Rauch überfordert auch den Einsteiger nicht. Also hat der Einsteiger gesagt.</p>
<p><strong title="77,90€">Caol Ila 10 Jahre</strong> <small>(Wilson&amp;Morgan, highly peated, NC, NCF, 59,9%)</small><br />
Der hier hatte mit 59,9% den stärksten Alkoholgehalt und man merkt es nicht. Kein sprittiger Geruch, keine Alkoholschärfe auf der Zunge. Erstaunlich und durchaus positiv im Gedächtnis geblieben.</p>
<blockquote><p>Wenn man sich etwas zurückhält und wirklich nur eine kleine Menge Whisky ins Glas füllt, kann man doch so einiges probieren&#8230;</p></blockquote>
<p><strong  title="79,90€" id="bunnah">Bunnahabhain 9 Jahre</strong> <small>(Duncan Taylor, peated, Single Cask, NC, NCF, 54,1%)</small><br />
Ok, hier bin ich voreingenommen, von Bunnah hatte ich schon einige und die haben dem Papa immer geschmeckt. Der hier ist jetzt der erste, den ich aus der Brennerei teste, der rauchig ist. Was soll ich sagen, er enttäuscht nicht, auch &#8211; oder vielleicht weil? &#8211; er vom unabhängigen Abfüller Duncan Taylor kommt. Schönes Zitat aus der Runde: &#8222;Die (Bunnah) wissen schon, was sie machen&#8220;.</p>
<p><strong title="62,90€">New Zeland Dunedin</strong> <small>(Double Cask, Ex Bourbon &amp; Ex Red Wine, NC,40%)</small><br />
Der Exot des Abends, in zwei Fässern &#8211; Bourbon und Red Wine &#8211; ausgebaut und besonders das Rotweinfass schmeckt und fühlt man. Wer Rotwein liebt und sich mal an Whisky versuchen möchte &#8211; das wäre DIE Gelegenheit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<blockquote><p>Sieger des Abends waren für mich deutlich der <a href="#Aberfeldy">Aberfeldy 10</a> und der <a href="#bunnah">Bunnahabhain 9</a>. Viele andere waren aber auch sehr lecker.<br />
Verlierer des Abends war für mich der <strong>Craigellachie 11 Jahre</strong> &#8211; mit dem bin ich nicht wirklich warm geworden, auch wenn der Geschmack recht angenehm war, der Geruch hat einfach nicht gepasst.<br />
Das Highlight des Abends, der Loch Lomond mit seinen 26 Jahren konnte irgendwie auch nicht so recht punkten, auch wenn er nicht schlecht war, für den Preis erwarte ich dann doch etwas anderes.</p>
<p>Man merkt schon, dass die Preise seit dem letzten Tasting Anfang 2023 &#8211; also auch wieder fast 2 Jahre her &#8211; gestiegen sind. Das mag natürlich auch mit der Auswahl der Whiskys zusammenhängen, aber der Trend ist ja (leider) generell zu beobachten.</p></blockquote>
<hr />
<p><small>NC &#8211; ungefärbt / natural color<br />
NCF &#8211; nicht kühlgefiltert / non chill filtered<br />
Alle Angaben ohne Gewähr und rein aus Spaß</small></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mit und ohne Rauch &#8211; 21.09.2024</title>
		<link>https://whisky-log.de/mit-und-ohne-rauch-21-09-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 07:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
		<category><![CDATA[Arran Small Batch 13 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[GlenAllarchie 8]]></category>
		<category><![CDATA[Machrie Moor Cask Strength]]></category>
		<category><![CDATA[Tallisker 10 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Tallisker SKYE]]></category>
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					<description><![CDATA[An einem Samstag Ende September 2024 war es wieder soweit: der Start in die Whisky-Saison 2024/25. Zumindest bei mir, in der Whisky-Lodge 🙂 GlenAllachie 8 Jahre Naja, ein achtjähriger Whisky, was soll man da schon erwarten &#8211; oft sind die &#8222;jungen&#8220; Kameraden ja eher so der Einstieg in die Range<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/mit-und-ohne-rauch-21-09-2024/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An einem Samstag Ende September 2024 war es wieder soweit: der Start in die Whisky-Saison 2024/25. Zumindest bei mir, in der Whisky-Lodge <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span id="more-692"></span></p>
<p><strong>GlenAllachie 8 Jahre</strong></p>
<p>Naja, ein achtjähriger Whisky, was soll man da schon erwarten &#8211; oft sind die &#8222;jungen&#8220; Kameraden ja eher so der Einstieg in die Range der Brennerei.</p>
<p>Bei dem hier allerdings nicht. Nicht kühlgefiltert und ungefärbt, mit 46% Vol. definitiv kein typischer Einsteiger, allerdings auch vom Preis nicht: um die 40,-€ wird aktuell dafür aufgerufen.</p>
<blockquote><p>Die Marketing-Abteilung meint:</p>
<p><span data-v-46783aec="" data-v-162be419="">Aromen von Heidehonig, Butterscotch und Zimt eröffnen sich, gefolgt von Ingwer-Noten, Mandeln und Mokka. Am Gaumen ist er voll und seidig. Sirupartige Aromen, Sultaninen und Karamell sorgen für Süße, während Zimt- und Minznoten für Tiefe sorgen.</span></p></blockquote>
<p>Wir hatten eher einen ausgewogenen Whisky mit Fruchtnoten, vielleicht Anklänge an Zitrusfrüchten und zarte florale Elemente im Glas.</p>
<blockquote><p>Es sei an dieser Stelle erwähnt: Obgleich die zarte und schmackhafte Kürbissuppe, die es vor den Tasting gab, die Geruchs- und Geschmacksnerven nicht überforderte&#8230;<br />
Der &#8211; wenn auch leckere &#8211; Chili-Käse und die scharfe Wurst haben wenigstens mich im Geschmacksempfinden arg zurückgeworfen. Gegessen wurde es natürlich trotzem <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p></blockquote>
<p><strong>Arran Small Batch 13 Jahre</strong></p>
<p>Auch den gab&#8216; es bereits <a href="https://whisky-log.de/rauchige-whiskys-24-02-2024/">Anfang des Jahres im Tasting</a>, hier noch einmal als Vergleich, weil der letzte Whsiky des Abends auch ein Arran war.</p>
<p><strong>Tallisker SKYE vs. Tallisker 10 Jahre</strong></p>
<p>Den 10er Tallisker hatte ich recht positiv in Erinnerung, zumal er sich bei einem anderen <a href="https://whisky-log.de/rauchige-whiskys-24-02-2024/">Tasting im Frühling</a> neben anderen recht intensiven Whiskys erstaunlich gut geschlagen hat.</p>
<p>Da es diesmal einen Tallisker SKYE gab, haben wir beide gleich einmal verglichen. Vielleicht ist es dem oben erwähnten, zu scharfen Essen geschuldet, aber offen gestanden: viel haben sich die beiden nicht gegeben. Mit etwas Phantasie könnte man dem 10er zugestehen, dass er etwas weicher ist, besonders wenn er etwas gestanden hat.</p>
<p><strong>Machrie Moor Cask Strength</strong></p>
<p>Den gab es für mich als Geburtstagsgeschenk &#8211; auch weil ein Hund auf dem Label ist und das irgendwie gepasst hat (Danke noch mal, T.I.). Der Name sagte mir erst einmal nichts, bei auspacken sah&#8216; ich es dann aber: ein Arran. Ohne das jetzt näher recherchiert zu haben, aber unter Marchie Moor vertreibt Arran wohl die rauchigen Kammeraden.</p>
<p>Nicht kühlgefiltert, ungefärbt und 56,2% Vol. Fassstärke natürlich schon einmal eine Ansage.</p>
<blockquote><p>Marketing meint:</p>
<p><span data-v-46783aec="" data-v-162be419="">Sehr gut ausbalanciert und mit mit charakteristischen Einflüssen von Torf, Rauch und der salzigen Seeluft. Dies wird begleitet von dem Besten verschiedener (tropischer) Früchte, Kräutern, Gerste und Eiche.</span></p></blockquote>
<p>Bei ausbalanciert, Torf und Rauch bin ich auch dabei, ich glaube alles weitere muss ich mir noch einmal genauer anschauen&#8230;</p>
<blockquote><p>Die &#8222;Sieger&#8220; des Abends waren auf jeden Fall der <strong>GlenAllachie 8 Jahre</strong> und der <strong>Machrie Moor Cask Strength</strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Rauchige Whiskys 24.02.2024</title>
		<link>https://whisky-log.de/rauchige-whiskys-24-02-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2024 17:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
		<category><![CDATA[Arran Small Batch 13 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Dalwhinnie 15]]></category>
		<category><![CDATA[Finlaggan Eilean Mor]]></category>
		<category><![CDATA[Oban14]]></category>
		<category><![CDATA[Ox 08/15]]></category>
		<category><![CDATA[Talisker 10]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern im kleinen Kreis ein schönes Tasting gehabt. Dalwhinnie 15 Jahre Eigentlich war das Thema &#8222;rauchige Whiskys&#8220;, aber bei der Vorbereitung habe ich schon gemerkt, dass 1-2 kaum Rauch haben, also gab&#8216; es einen, der definitiv keinen Rauch hat, am Anfang &#8211; quasi als Referenz. Oban 14 Bei dem hatte<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/rauchige-whiskys-24-02-2024/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern im kleinen Kreis ein schönes Tasting gehabt.</p>
<p><strong>Dalwhinnie 15 Jahre</strong><br />
Eigentlich war das Thema &#8222;rauchige Whiskys&#8220;, aber bei der Vorbereitung habe ich schon gemerkt, dass 1-2 kaum Rauch haben, also gab&#8216; es einen, der definitiv keinen Rauch hat, am Anfang &#8211; quasi als Referenz.</p>
<p><strong>Oban 14</strong><br />
Bei dem hatte ich irgendwie im Kopf, dass er rauchig ist. Ist er aber nicht. Angenehme Aromen von hellen Früchten &#8211; ich schwöre da war eine Birne dabei &#8211; und im Abgang eine leichte Bitterkeit, für mich mache das den Eindruck von Birnenschale, was insgesamt dann ja passte.</p>
<p><strong>Arran 13 Jahre Peated Pinot Noir Small Batch in Fassstärke</strong><br />
Sehr fein, auch die Zugabe von Wasser hat dem Kamerad nicht geschadet, aber auch hier (fast) kein Rauch. Aber lecker.</p>
<blockquote><p>Immer wieder schön zu sehen, wie sich ein Whisky geruch- und geschmacklich verändert, wenn man zwischendurch einen weiteren Whisky verkostet.</p></blockquote>
<p><strong>Finlaggan Eilean Mor</strong><br />
So, das mit dem Rauch musste ich jetzt doch mal ändern! Ich mag&#8216; den Finlaggan, auch wenn sich die Aromen vornehm zurückhalten und dem Rauch freie Bahn lassen.</p>
<p><strong>OX 08/15</strong><br />
Alles andere als 08/15 und wieder einmal spannend, da es eine Blindverkostung war: keiner hätte dem OX zugetraut, ein deutscher Whisky zu sein. Viel Rauch, viel Süße, dunkle Früchte, fett lecker.</p>
<p><strong>Talisker 10</strong><br />
Den Absacker des Abends hatte ich vorher noch nicht probiert, war erstaunlich gut, vor allem auch deshalb, weil er nach dem OX noch mithalten konnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Whisky Tasting mit Pat Hock</title>
		<link>https://whisky-log.de/whisky-tasting-mit-pat-hock/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 12:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
		<category><![CDATA[Glen Grant 12]]></category>
		<category><![CDATA[Laphroaig 10 Cask Strength]]></category>
		<category><![CDATA[Ox 08/15]]></category>
		<category><![CDATA[Redbreast 12 Cask Strength]]></category>
		<category><![CDATA[Tamdhu 15 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Tullibardin the Murray Bourbon Cask]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 03.02.2024 gab es beim Hotel und Restaurant &#8222;Zum Ochsen&#8220; ein Whisky-Tasting mit Pat Hock (bekannt aus YouTube) als Moderator. Gleich vorab: das war ein Tasting, wie ich es mir vorstelle. Mit 30 Besuchern nicht zu voll, alles schön vorbereitet, die Tische liebevoll eingedeckt und ausreichend lecker Essen gab&#8216; es<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/whisky-tasting-mit-pat-hock/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2024/02/Brennblase_5909-225x300.jpg" alt="Brennerei der OX-Destille!?" width="225" height="300" class="alignright wp-image-661 size-medium" srcset="https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2024/02/Brennblase_5909-225x300.jpg 225w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2024/02/Brennblase_5909-500x667.jpg 500w, https://whisky-log.de/wp-content/uploads/2024/02/Brennblase_5909.jpg 675w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Am 03.02.2024 gab es beim <a href="https://www.hotel-zum-ochsen.de">Hotel und Restaurant &#8222;Zum Ochsen&#8220;</a> ein Whisky-Tasting mit Pat Hock (bekannt aus YouTube) als Moderator. Gleich vorab: das war ein Tasting, wie ich es mir vorstelle. Mit 30 Besuchern nicht zu voll, alles schön vorbereitet, die Tische liebevoll eingedeckt und ausreichend lecker Essen gab&#8216; es auch noch dazu. Aber das wichtigste für mich war, dass jeder Whisky gemeinsam probiert wurde und man sich über Farbe, Geruch und Geschmack in geselliger Runde austauschen konnte.</p>
<p>Dazu kam natürlich noch, dass es sich um ein Blind-Tasting handelte &#8211; wir wussten also vorher nicht, was im Glas war und da waren einige interessante Tropfen am Start. Die Kandidaten:</p>
<p><b>Glen Grant 12 Jahre, 43% ca. 30€</b><br />
Ein leichter Whisky in Trinkstärke zum Einstieg, der keinen überforderte. Leichte Aromen nach Pfirsich und Blüten, für mich weniger Alkohol im Geruch als im Geschmack &#8211; das mag aber dem ersten Dram geschuldet sein. War absolut ok und vermutlich derjenige, der sich am einfachsten durch einen anderen austauschen ließe. Trotzdem, solides Stöffchen.</p>
<p><b>Tullibardine The Murray Bourbon Cask, 56,6% ca. 60€</b><br />
Von Tullibardine hatte ich schon den &#8222;228&#8220;, allerdings ist das schon etwas her, den hatte ich nicht mehr so in Erinnerung, dass ich hier einen Vergleich anstellen könnte. Das der hier etwas mehr Umdrehungen hat, war schon zu riechen &#8211; die 56,6% dann aber erst im Geschmack wahrnehmbar. Nicht jedem Whisky in Fassstärke bekommt das verdünnen mit Wasser, bei diesem hier gewinnt er aber dadurch und ich bekomme helle Früchte und vielleicht etwas Lychee in die Nase. Durchaus ein leckerer Tropfen, den ich hier vermutlich nicht ausreichend würdige, weil er für mich halt nicht zu den Aha-Erlebnissen des Abends gehörte.</p>
<p><b>Redbreast 12 Jahre Cask Strength, 58,1% ca. 75€</b><br />
Ok, der war eine Überraschung. Mir fehlen hier irgendwie alle Notizen dazu: nach dem wir festgestellt haben, dass die Farbe quasi identisch zu der Farbe vom Bier war, habe ich mich erst einmal voll in dem Aroma verloren und nachdem nach diesem Whisky die erste Auflösung vom Blind-Tasting gekommen ist, war ich zu verblüfft, um mir noch etwas aufzuschreiben. Den Whiskey &#8211; ja, das ist ein irischer &#8211; hätte ich weder die Herkunft, noch den Umstand, dass hier zum Teil ungemälzte Gerste mit drin ist, zugetraut. Einziger Wermutstropfen: ich finde den Preis mit ca. 75€ schon knackig, ich glaube dafür landen vorher noch andere Kameraden in der Bar.</p>
<p><b>Tamdhu 15 Jahre, 43% ca. 85€</b><br />
Der bernsteinfarbene Tropfen mit schönem Sherry-Aroma und einem leicht schokoladigem Abgang war in dem Sinn interessant für mich, da ich den 12er Tamdhu erst letztens als Sample hatte. Der war jetzt auch nicht schlecht, aber in Erinnerung geblieben sind mit ein leicht metallischer Geruch und ein fast schon bitterer Abgang. Das klingt jetzt schlimmer, als es war, aber die drei Jahr mehr beim 15er Tamdhu wirken wahre Wunder. Leider fällt er in die Kategorie &#8222;Lecker, aber nicht für 85€ lecker&#8220;.</p>
<p><b>The Ox 08/15, 47,7% ca.90€</b><br />
Definitiv ein Highlight des Abends und wieder einmal der Beweis, dass es auch phantastische, deutsche Whiskys gibt. Ich hatte in der Vergangenheit immer mal wieder Whiskys im Glas, die nicht aus Schottland waren. Bourbon oder irische, oder deutsche Whiskys sind mit unter auch recht lecker, konnten aber aus meiner Sicht nicht mit Scotch mithalten. In meinem Adventskalender waren jetzt aber schon zwei nicht-Schotten, bei denen ich die fremde Herkunft nicht geschmeckt habe. So auch mit dieser Abfüllung, toller Rauch und dazu auch noch ganz wundervoll eingebunden.</p>
<p><b>Laphroaig 10 Jahre Cask Strength Batch 15, 56,5% ca. 80€</b><br />
Das war derjenige, der mich an dem Abend am meisten überrascht hat. Den &#8222;normalen&#8220; 12er kenne ich, auch den &#8222;Select&#8220; und beide hauen voll in die Kerbe: phenolischer Rauch. Für mich nichts für jeden Tag, aber wie ich gerade gesehen habe, ist die Flasche &#8222;Select&#8220; quasi alle, also durchaus trinkbar.<br />
Ich dachte mir zwar schon, dass andere Abfüllungen von Laphroaig den Rauch etwas zurücknehmen, besonders wenn andere Fässer oder längere Lagerung mit dazu kommen, aber dass dieser 10er so krass NICHT sofort nach Laphroaig schmeckt, fand&#8216; ich schon bemerkenswert (das 16er Batch habe ich für etwas über 60€ gesehen, aber ich glaube, da juckt mich das PX-Fass sogar noch mehr. Ungetestet).</p>
<blockquote><p>Für mich war das ein schöner Abend, mit einer lustigen Mannschaft und angenehmer Atmosphäre. Pat Hock hat nebenher immer einige allgemeine Infos zu Whisky gegeben, so dass auch die &#8222;Neulinge&#8220; sicher gut mit dem Wasser des Lebens umgehen konnten. Zwischendurch wurde auf Wunsch sogar mal nachgeschenkt und es gab zudem ein Glas aus dem Living Cask vom &#8222;OX&#8220; zu probieren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Whisky Tasting bei &#8222;Bertsch &#038; Gassert&#8220;</title>
		<link>https://whisky-log.de/whisky-tasting-bei-bertsch-gassert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 10:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whisky Tastings]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 14.1.2023 gab es bei Bertsch &#38; Gassert ein Whisky-Tasting &#8211; für mich tatsächlich mein erstes Tasting in dieser Art, alle vorher ins Auge gefassten Veranstaltungen bei diversen Anbietern kamen irgendwie nicht zu Stande, wurden geändert (und damit dann uninteressant für mich) oder fielen Corona zum Opfer. Der Abend fand<a class="moretag" href="https://whisky-log.de/whisky-tasting-bei-bertsch-gassert/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.1.2023 gab es bei <a href="https://www.bertsch-gassert.com/" target="_blank" rel="noopener">Bertsch &amp; Gassert</a> ein Whisky-Tasting &#8211; für mich tatsächlich mein erstes Tasting in dieser Art, alle vorher ins Auge <span id="more-549"></span>gefassten Veranstaltungen bei diversen Anbietern kamen irgendwie nicht zu Stande, wurden geändert (und damit dann uninteressant für mich) oder fielen Corona zum Opfer.</p>
<p>Der Abend fand im schönen Ambiente in Form eines alten Kellers, bestehend aus drei liebevoll dekorierten Räumen statt. Auf den gedeckten Tischen stand bereits Wasser, Baguette und Käse bereit, also alles gut vorbereitet, um den Abend zu beginnen.</p>
<p>Nach ein paar einleitenden Worten ging es gleich an den ersten Teil des Abends, in Form eines Abendessens &#8211; Wildschweinbraten mit Rotkraut und Knödeln, dazu die obligatorische Birne mit Preiselbeeren. Ohne Übertreibung kann ich sagen: (Wild-)saulecker!</p>
<p>Nach dem Essen gab es zunächst einmal Infos zu den einzelnen Whiskys. Im Nachhinein habe ich zwar den Eindruck, dass hier mehr oder weniger die Infos der Hersteller vorgetragen wurden (nicht immer aussagekräftig), aber immerhin hat man eine grobe Vorstellung, was auf einen zukommt. Insgesamt hatte man die Möglichkeit 15 Whiskys (!) zu verkosten, wobei der Tipp, sich auf maximal acht Stück zu beschränken, wirklich gut war. Mehr wären auch nicht sinnvoll gegangen. Nach den Infos ging es dann los und man konnte sich bei den Whiskys bedienen.</p>
<p>Für mich ein schöner Abend und eine gute Möglichkeit, aus einer wirklich großen Auswahl an Whiskys probieren zu können. Besonders lange kann man sich leider nicht bei den einzelnen Abfüllungen aufhalten, dazu reicht die Zeit tatsächlich nicht, aber man bekommt doch recht schnell einen ersten Eindruck.</p>
<p>Ich hätte mir allerdings ein zweites Glas gewünscht, um die Möglichkeit zu haben, auch einmal verschiedene Sorten gegeneinander zu verkosten. Persönlich hätte ich auch die Reihenfolge der Liste anders gewählt, denn hier waren jetzt doch ungetorfte mit rauchigen und eher sanfte mit aromastarken Whiskys vermischt (obwohl die Stinker schon tendenziell am Listenende standen).</p>
<p>Als Fazit kann ich die Veranstaltung aber wirklich jedem ans Herz legen, ob Anfänger oder Fortgeschritten &#8211; hier kann man wirklich mal gut probieren und das Preis- Leistungsverhältnis ist sehr ok.</p>
<p>Top des Abends bei den nicht rauchigen waren für mich der <b>Mannochmore Port Finish</b> und der <b>Tomatin 15 Jahre</b>. Auch der <b>Jura Seven Wood</b> hat einen postitiven Eindruck hinterlassen. <b>Finlaggan Red Wine Cask</b> und <b>Caol Ila Discovery 13 Jahre</b> bei den rauchigen. Leider nicht probieren konnte ich den <b>Mackmyra Destination</b> &#8211; der war schon alle.</p>
<p>Weniger gut hat mir der <b>Glen Elgin 12 Jahre</b> gefallen, vielleicht auch weil es der erste war, oder weil ich an <b>Signatory Vintage</b> recht hohe Erwartungen hatte. Bin da wohl etwas voreingenommen&#8230;</p>
<p>Der Flop des Abends war für mich das eigentliche Highlight, der <b>Glenfarclas 25 Jahre</b>. Nicht schlecht, aber sehr dezent, was Geruch und Geschmack angeht, da erwarte ich bei einer so langen Reifung irgendwie mehr Volumen. Wie mein guter Freund H aus Da an dem Abend so treffend sagte: &#8222;Lecker, aber nicht für 189,-€ lecker&#8220;.</p>
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